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Geschrieben von: Luisa S.   
Sonntag, den 19. Dezember 2010 um 13:16 Uhr

Diabetes Mellitus

Diabetes Mellitus bedeutet übersetzt „honigsüßer Durchfluss“.

Es gibt verschiedene Arten von Diabetes: Zucker, Zuckerkrankheit, Altersdiabetes, 

Typ I und Typ II, Schwangerschaftsdiabetes. Der Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die auf einen absoluten oder relativen Insulinmangel zurückzuführen ist. Das Kennzeichen dieser Erkrankung ist eine dauerhafte Überhöhung des Blutzuckerspiegels (Hyperglykämie) und des Urinzuckers. Ursache ist die unzureichende Wirkung des Hormons Insulin an den Leberzellen, Muskelzellen und Fettzellen des menschlichen Körpers. Die Erkrankung ist eine der wichtigsten Erkrankungen in der Inneren Medizin.


Ursachen und Entstehung:

Das entscheidende Hormon in der Regulation des Blutzuckerspiegels ist das Insulin. Ein Großteil der über die Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate enthält Glukose (Zucker). Dieser Zucker ist ein wichtiger Energielieferant für den menschlichen Körper und wird nach der Aufnahme über den Magen-Darm-Kanal ins Blut überführt. Von hier aus gelangt er unter der Einwirkung von Insulin in die Zellen: Die Bauchspeichelsdrüse (Pankreas) gibt nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit Insulin in die Blutbahn ab, um die Verwertung des Zuckers zu ermöglichen. Das Hormon bewirkt die Durchlässigkeit der Zellwände für Zucker, so dass die Zellen ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden und der Zuckerspiegel im Blut sinkt. Somit ist Insulin ein wichtiger Kontrollfaktor für die Mobilisierung und Speicherung von Glukose (Zucker). Auch für den Fett- und Eiweißstoffwechsel hat Insulin als so genanntes anaboles Hormon eine Bedeutung, denn es bewirkt den Aufbau von Fettgewebe, d.h. von Energiespeichern für den Körper, sowie die Bildung von Eiweiß und dem Zuckerspeicherstoff Glykogen in der Leber und im Muskelgewebe. Die Zellen der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren, nennt man Betazellen, Inselzellen oder Langerhans’sche Inseln nach ihrem Entdecker Paul Langerhans.


Häufigkeit (Epidemiologie):

Vorkommen in der Bevölkerung = 7-8% der erwachsenen deutschen Bevölkerung haben einen Diabetes mellitus, wovon 95% dieser Personen an einem Typ-2 - Diabetes erkrankt sind.


Symptome:

Es können mehrere, für eine Diabetes-Erkrankung unspezifische(unaufklärbare) Beschwerden auftreten, wie z.B. Müdigkeit, Mattigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsminderung, Infektanfälligkeit, schlecht heilende Wunden. Symptome, die auf Grund eines zu hohen Blutzuckerspiegels bestehen, sind großer Durst, Gewichtsverlust und häufige Toilettengänge zum Wasserlassen. Die Haut kann beim Diabetiker einen Juckreiz, Pilzinfektionen, eine Rötung im Gesichtsbereich und bräunlich verfärbte Herde an beiden Unterschenkeln aufweisen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. Februar 2011 um 12:59 Uhr
 
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